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Satzung des Vereinsring Adelsberg e.V.

 

 

§ 1)  Name, Sitz und GeschĂ€ftsjahr

 

Der Verein fĂŒhrt den Namen „ Vereinsring Adelsberg e.V.“

Der Verein hat seinen Sitz in 97737 GemĂŒnden, Stadtteil Adelsberg, und ist im Vereinsregister des örtlich zustĂ€ndigen Amtsgerichtes WĂŒrzburg eingetragen.

Das GeschÀftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2)  Vereinszweck

 

2.1. Zwecke des Vereins sind

 

  • die Förderung des Vereinswesens aller in Adelsberg ansĂ€ssigen, im Sinne der Abgabenordnung als gemeinnĂŒtzig anerkannten Vereine,
  • die Pflege des ortsgeschichtlichen kulturellen Brauchtums, insbesondere des Maibaumaufstellens mit Rahmenveranstaltung, des Brauchtums Fasching mit kulturellen Veranstaltungen, die Bewahrung und öffentliche ZugĂ€nglichmachung der Ortschronik.
  • die UnterstĂŒtzung der Förderung des Gemeinwesens des Stadtteils GemĂŒnden – Adelsberg hinsichtlich der körperlichen ErtĂŒchtigung durch Sport und Gymnastik, des Feuerschutzes, der Denkmal- und Heimatpflege und Hilfe bei der Bereitstellung der dieser Förderung dienenden Gemeinschaftseinrichtungen.

2.2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnittes „SteuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung; er ist selbstlos tĂ€tig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

                                                           

2.3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:

ideelle und, soweit möglich, materielle UnterstĂŒtzung zur ErfĂŒllung der steuerbegĂŒnstigten Zwecke, Bereitstellung von Sachmitteln, insbesondere Organisation des Betriebes der „AdolphsbĂŒhlhalle“.

 

2.4. Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsgemĂ€ĂŸen Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.

 

2.5. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegĂŒnstigter Zwecke im Sinne der AO durch die Finanzbehörde fĂ€llt das Vereinsvermögen an die Stadt GemĂŒnden mit der Bestimmung, es unmittelbar und ausschließlich  fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne dieser Satzung im Ortsteil GemĂŒnden-Adelsberg zu verwenden.

 

2.6. Alle Organmitglieder und besonderen Vertreter sind unentgeltlich tÀtig. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

2.7. Jeder Beschluss ĂŒber eine SatzungsĂ€nderung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zustĂ€ndigen Finanzamt zur steuerrechtlichen ÜberprĂŒfung vorzulegen.

 

§ 3  Mitgliedschaft

 

3.1. Der Verein hat ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder. Mitglied kann jede natĂŒrliche (MinderjĂ€hrige ab 12 Jahren mit Einwilligung der Personensorgeberechtigten) und juristische Person, sowie rechtsfĂ€hige Personenvereinigung werden, die bereit ist, die Ziele und Satzungszwecke des Vereins zu fördern.

 

3.2. Der Verein kann natĂŒrliche Mitglieder, die sich um den Verein verdient gemacht haben, auf Vorschlag eines ordentlichen Mitgliedes zu Ehrenmitgliedern ernennen.

 

3.3. Die Mitglieder sind berechtigt,

 

  • an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins nach Maßgabe der jeweiligen vom Vorstand erlassenen  DurchfĂŒhrungsbestimmungen teilzunehmen,
  • die Einrichtungen des Vereins entsprechend der jeweiligen Nutzungsregelung zu nutzen
  • gegenĂŒber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung AntrĂ€ge zu stellen und in der Mitgliederversammlung persönlich das Stimmrecht auszuĂŒben.

 

3.4. Erwerb der Mitgliedschaft:

 

Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand zu richten; ĂŒber ihn entscheidet der Vereinsausschuss. Eine Ablehnung ist dem Antragsteller schriftlich ohne Nennung von GrĂŒnden mitzuteilen. Ihm steht hiergegen das Recht zur Anrufung der Mitgliederversammlung zu, die abschließend mit einfacher Stimmenmehrheit entscheidet.

 

3.5. Ende der Mitgliedschaft: Die Mitgliedschaft endet

 

  • bei Austritt des Mitgliedes mit schriftlicher KĂŒndigung, die spĂ€testens drei Monate vor Ablauf des GeschĂ€ftsjahres dem Vorstand zugegangen sein muss, mit Ende des GeschĂ€ftsjahres,
  • bei Ausschluss, Tod oder Verlust der RechtsfĂ€higkeit sofort mit Eintritt des beendigenden Ereignisses.
  • Der Ausschluss kann mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen Satzung, Ordnungen, Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstĂ¶ĂŸt, dazu zĂ€hlt auch die Nichtentrichtung des Mitgliedsbeitrags nach erfolgloser Anmahnung. Gegen den Ausschluss ist die Anrufung der nĂ€chsten MV möglich, die mit Stimmenmehrheit endgĂŒltig entscheidet.
  • Über den Ausschluss entscheidet mit einfacher Mehrheit der Vorstand nach Anhörung des Mitglieds, welches innerhalb einer Frist von 4 Wochen zu den VorwĂŒrfen in schriftlicher Form Stellung nehmen kann.
  • Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Rechte der Mitgliedschaft einschließlich der FĂŒhrung von EhrenĂ€mtern.
     

§ 4  MitgliedsbeitrĂ€ge  
 

Von den Mitgliedern werden BeitrĂ€ge erhoben. BeitrĂ€ge sind Mitglieder- und FörderbeitrĂ€ge, AufnahmegebĂŒhren und Umlagen. Über ihre Art, BemessungsumstĂ€nde und Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.

Diese sind in der Beitragsordnung geregelt.

 

§ 5  Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind

 

  • Der Vorstand
  • Der Vereinsausschuss
  • Die Mitgliederversammlung

§ 6 Der Vorstand

 

6.1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter des Vorsitzenden und dem Schatzmeister.

 

6.2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch 2 Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder dessen Stellvertreter, vertreten (§ 26 BGB).

 

6.3. RechtsgeschĂ€fte mit einem GeschĂ€ftswert ĂŒber 3.000,00€  sind fĂŒr den Verein nur verbindlich mit vorheriger Zustimmung oder nachtrĂ€glicher Genehmigung des Vereinsausschusses; bei einem GeschĂ€ftswert ĂŒber 10.000,00€ ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.

 

§ 7)  ZustĂ€ndigkeit des Vorstandes

 

7.1. Der Vorstand ist fĂŒr die Angelegenheiten des Vereins zustĂ€ndig, soweit sie nicht einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

 

7.2. Er hat vor allem folgende Aufgaben

 

  • Vorbereitung der MV und Aufstellung der Tagesordnung
  • Einberufung der MV
  • AusfĂŒhrung der BeschlĂŒsse der MV
  • Aufstellung des Haushaltsplanes fĂŒr jedes GeschĂ€ftsjahr; BuchfĂŒhrung; Erstellung eines Jahresberichtes
  • Abschluss und KĂŒndigung von ArbeitsvertrĂ€gen
  • Beschlussfassung ĂŒber Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern

7.3. In allen  die vereinsbezogenen Interessen der Mitglieder betreffenden Angelegenheiten entscheidet der Vorstand im Benehmen mit dem Vereinsausschuss.

 

§ 8 Amtsdauer des Vorstandes

 

Der Vorstand wird von der MV fĂŒr die Dauer von 2 Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewĂ€hlt; er bleibt jedoch im Amt bis zur Neuwahl des Vorstandes. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wĂ€hlen. WĂ€hlbar sind nur Vereinsmitglieder.

 

§ 9 Beschlussfassung des Vorstandes

 

9.1. Der Vorstand fasst seine BeschlĂŒsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertreter, in schriftlicher oder telekommunikativer Form einberufen werden. GrundsĂ€tzlich soll eine Einberufungsfrist von einer Woche eingehalten werden. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.

 

9.2. Der Vorstand ist beschlussfÀhig, wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Stellvertreter anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Die Sitzung leitet der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung dessen Stellvertreter.

 

9.3. Die VorstandsbeschlĂŒsse sind zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten BeschlĂŒsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

 

9.4. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklĂ€ren, wobei die Regelung zum Beschlussbuch entsprechend anzuwenden ist.

 

§ 10  Der Vereinsausschuss

 

10.1. Der Vereinsausschuss (folgend: VA) ist im InnenverhĂ€ltnis zustĂ€ndig fĂŒr alle TĂ€tigkeitsbereiche, die nicht durch Gesetz oder Satzung dem Vorstand oder der Mitgliederversammlung ausdrĂŒcklich zugewiesen sind. Er unterstĂŒtzt den Vorstand mit Rat und Tat bei der ErfĂŒllung der satzungsmĂ€ĂŸigen Aufgaben. Bei RechtsgeschĂ€ften mit Dritten, deren GeschĂ€ftswert 3.000€ ĂŒbersteigen, beschließt er ĂŒber die Zustimmung.

 

10.2. Der VA besteht aus

  • dem Vorstand,
  • dem SchriftfĂŒhrer,
  • dem Beirat.

10.3. Der Beirat setzt sich zusammen aus den satzungsmĂ€ĂŸigen Vertretern der Mitgliedsvereine und Personengesellschaften und weiteren natĂŒrlichen Personen, die, wie auch der SchriftfĂŒhrer, von der MV fĂŒr die jeweilige Dauer der Wahlperiode des Vorstandes in diese Funktion gewĂ€hlt werden. Sie bleiben bis zur AmtsĂŒbernahme des neuen Vorstandes im Amt.

 

 

10.4. Der VA gibt sich eine GeschÀftsordnung.

  • Mindestens einmal im Vierteljahr soll eine Sitzung des VA stattfinden. Der VA wird vom Vorsitzenden mit einer Frist von mindestens einer Woche schriftlich oder telekommunikativ (§ 127 II BGB) unter Mitteilung der Tagesordnung einberufen.
  • Der VA muss einberufen werden, wenn mindestens drei Organmitglieder gemĂ€ĂŸ 10.2 Unterpunkt Beirat und 10.3 dies schriftlich vom Vorstand verlangen. Wird diesem Verlangen nicht binnen 3 Wochen entsprochen, sind die Parteien berechtigt, selbst den VA einzuberufen
  • Die Sitzungen  des VA werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dessen Stellvertreter geleitet; ist auch dieser verhindert, bestimmen die erschienen VA-Mitglieder den Sitzungsleiter. Über die Sitzung fertigt der SchriftfĂŒhrer ein Inhaltsprotokoll, das von ihm und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Personen, die zugleich Mitglieder des VA gem. 10.3 sind, verfĂŒgen  bei Abstimmungen in VA und MV jeweils ĂŒber 2 Stimmen, die unabhĂ€ngig voneinander abgegeben werden können.
  • Der VA bildet seine Meinung und Entscheidungen durch Beschluss, wobei die Mehrheit  der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen entscheidet.

§ 11  Die Mitgliederversammlung (folgend: MV)

 

11.1. In der MV hat jedes Mitglied – auch ein Ehrenmitglied  - EINE Stimme. Zur AusĂŒbung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmĂ€chtigt werden, was jedoch fĂŒr jede MV gesondert zu erfolgen hat. Ein Mitglied darf nicht mehr als 3 fremde Stimmen vertreten.

 

11.2. Die MV ist fĂŒr folgende Angelegenheiten ausschließlich zustĂ€ndig:

  • Die Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes fĂŒr das kommende GeschĂ€ftsjahr, die Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und die Entlastung des Vorstandes.
  • Festsetzung der Höhe und FĂ€lligkeit des Jahresbeitrages;
  • Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der zu wĂ€hlenden Mitglieder des VA;
  • Beschlussfassung ĂŒber SatzungsĂ€nderung und ĂŒber die Auflösung des Vereins;
  • Beschlussfassung ĂŒber die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages
  • und ĂŒber den Widerspruch gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes; Ernennung von Ehrenmitgliedern.

11.3. In Angelegenheiten, die in den ZustĂ€ndigkeitsbereich eines anderen Vereinsorgans fallen, kann die MV Empfehlungen beschließen, von denen abzuweichen einer gesonderten BegrĂŒndung bedarf.

 

 

 

§ 12 Einberufung der MV

 

Mindestens einmal jĂ€hrlich, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche MV stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen durch Anzeige im Mitteilungsblatt der Stadt GemĂŒnden, sowie in den Tageszeitungen „ Main-Post“ und „Main-Echo“, unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest; sie hat mindestens folgenden Inhalt:

 

1. Jahres- und TÀtigkeitsbericht des Vorstandes zum abgelaufenen GeschÀftsjahres

2. Kassenbericht

3. Bericht der KassenprĂŒfer

4. Entlastung des Vorstandes.

5 .(Bei Bedarf) Neuwahlen und/oder SatzungsÀnderung

6. Verschiedenes

 

§ 13 Die Beschlussfassung der MV

 

13.1. Die MV wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter oder dem Schatzmeister geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter aus ihrer Mitte. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung fĂŒr die Dauer des Wahlganges einem Wahlausschuss ĂŒbertragen werden.

 

13.2. Der SchriftfĂŒhrer fĂŒhrt das Protokoll, das von ihm und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Es enthĂ€lt folgende Feststellungen: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des SchriftfĂŒhrers, die Zahl der erschienen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei SatzungsĂ€nderungen muss der genaue Wortlaut der neuen Fassung mitgeteilt werden. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Sie muss schriftlich durchgefĂŒhrt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden Mitglieder dies beantragt.

 

13.3. Die MV ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann GÀste zulassen, sofern dem nicht die Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder widerspricht.

 

13.4. Die MV ist beschlussfĂ€hig, wenn mindestens ein Drittel sĂ€mtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei BeschlussunfĂ€higkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von 4 Wochen eine zweite MV mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfĂ€hig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

 

13.5. Die MV fasst BeschlĂŒsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Zur SatzungsĂ€nderung ist jedoch eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins und ZweckĂ€nderung eine Mehrheit von neun Zehnteln erforderlich.

 

13.6. Hat bei Wahlen im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten  Stimmenzahl statt.

 

 

§14  NachtrĂ€gliche AntrĂ€ge zur Tagesordnung

 

Jedes Mitglied kann bis spĂ€testens 1 Woche vor dem Tag der MV beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachtrĂ€glich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Veranstaltung die Tagesordnung entsprechend zu ergĂ€nzen. Über AntrĂ€ge auf ErgĂ€nzung der Tagesordnung, die erst in der MV gestellt werden, beschließt die MV; zur Annahme eines solchen Antrages ist eine Mehrheit von vier FĂŒnftel der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen erforderlich.

 

§ 15  Außerordentliche MV

 

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche MV einberufen. Dies muss geschehen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der GrĂŒnde vom Vorstand verlangt wird. Die §§ 11 – 14 gelten entsprechend.

 

§ 16 Auflösung des Vereins

 

16.1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ausschließlich zu diesem Zweck anberaumten MV mit einer Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen beschlossen werden.

 

16.2. Sofern die MV nicht anders beschließt, sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

 

16.3. 16.1 und 16.2 gelten entsprechend fĂŒr den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine RechtsfĂ€higkeit verliert.

 

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